Immobilienmarktbericht Deutschland 2017 erschienen

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Im neu erschienen Immobilienmarktbericht Deutschland von 2017 – vom AK OGA, dem Arbeitskreis der Gutachterausschüsse, herausgegeben – wird ein ungebrochener Preisanstieg bei Wohnimmobilien festgestellt. Seit 2014 verteuerte sich so der Quadratmeterpreis bei Wohnimmobilien um knapp 25% im Bundesdurchschnitt. Durchschnittlich muss der zukünftige Wohnungs- oder Hauseigentümer mit momentan 1545 €/m² rechnen – wie gesagt:  im Bundesdurchschnitt!

Ganz anders gestaltet sich die Lage in Sachsen-Anhalt, hier besonders in den Harzkreisen! Der Kreis Mansfeld-Südharz liegt im bundesweiten Vergleich an unterster Stelle. Je nach Lage wechselt hier der Quadratmeter für bereits 380 € den Besitzer. Durchschnittlich müssen Interessenten für Wohneigentum im Bundesland mit 660 €/m² rechnen, in Spitzenlagen auch bis 1580 €. Wohlgemerkt liegen somit die Bestlagen von Wohnimmobilien in Sachsen Anhalt nur knapp über dem bundesdeutschen Median.

Sachsen-Anhalt bleibt auch 2017 das günstigste Bundesland, wenn es um Anschaffung von Immobilien geht, gefolgt von Thüringen (950 € im Schnitt), Brandenburg (1050 €) und Sachsen (1090 €).

Am tiefsten müssen Wohnungs- oder Hauskäufer in München in die Tasche greifen. Hier werden durchschnittlich 5500 € für den Quadratmeter fällig, was sich je nach Lage auf über 8000 € steigern kann.

Die Harzkreise bleiben somit auch im kommenden Jahr von der Überhitzung des Immobilienmarktes verschont. Wer sich für eine günstige Immobilie mit guten und langfristigen Wertsteigerungsmöglichkeiten interessiert und dabei spekulative Risiken scheut, ist in Quedlinburg und Umgebung an der richtigen Stelle. Auch bei einem Abklingen des allgemeinen Immobilienpreisniveaus sind hier noch Wertsteigerungen möglich.

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