Klein, kleiner, Tiny House

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Sie sind zwar klein, aber das Interesse an ihnen wächst: Tiny-Häuser werden auch in Deutschland immer beliebter. Doch was genau ist eigentlich ein Tiny House?

In der Regel sind damit freistehende bzw. auf einem Fahrgestell gebaute Häuser gemeint, die maximal 45 Quadratmeter Wohnraum bieten. Selbst in der Luxusvariante kosten sie selten mehr als 200.000 Euro und sind somit für viele Menschen die Erfüllung ihres Traumes von den eigenen vier Wänden, auch wenn diese aufgrund des Platzmangels Einschränkungen mit sich bringen.

Was viele auch nicht wissen: Sobald das Gebäude fest mit der Erde verbunden ist, greift das deutsche Baurecht und das Mini-Haus darf nur dort errichtet werden, wo es kommunale Bebauungspläne zulassen. Zudem müssen Hausbesitzer entweder auch das entsprechende Grundstück besitzen oder es gepachtet haben. Anders, wenn ein Tiny House auf einem Campingplatz steht: Dann unterliegt es nicht der Baugenehmigungspflicht.

Übrigens, die erste Tiny-Haus-Siedlung entstand hierzulande in Mehlmeisel im oberfränkischen Fichtelgebirge. Sie umfasst heute rund 20 Häuser mit rund 30 Einwohnern. Ähnliche Mini-Dörfer gibt es inzwischen auch in anderen Teilen Deutschlands, viele sind noch im Bau.

Weitere Infos unter https://tiny-houses.de

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