Letzte Bauphase für Quedlinburger Ortsumgehungsstraße startet

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Gleich mit zehn Spaten wurde der erste Stich für die letzte und damit entscheidende Phase beim Bau der südlichen Umgehungsstraße für Quedlinburg gemacht. Vergangenen Mittwoch erklärte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel während der Zeremonie, dass er sich freue, wenn die Welterbestadt künftig noch mehr vom Durchgangsverkehr entlastet wird. Einen entscheidenden Vorteil sieht er auch in der damit verbundene besseren Anbindung an die “Nordharzautobahn”. Ende 2017 soll alles fertig sein. Dafür muss das Land noch einmal fünf Millionen Euro in die Strecke investieren.

Erster Teilabschnitt vor fünf Jahren eingeweiht

Seit dem vor fünf Jahren die ersten sechs Kilometer der Umfahrung eingeweiht worden waren, können Autofahrer, von der B6n und aus Richtung Magdeburg kommend, nach Gernrode und den Unterharz gelangen, ohne durch Quedlinburg fahren zu müssen. Der Bauabschnitt, der nun in Angriff genommen wird, beginnt am Kreisverkehr Gernröder Chaussee und endet hinter dem Abzweig nach Thale von der Suderöder Chaussee. Zwei Kreisverkehre werden auf dem insgesamt 2,4 Kilometer langen Gesamtabschnitt entstehen. Auch eine Brücke über den Quarmbach wird gebaut werden. Der Radweg an der Suderöder Chaussee wird bis zum Europaradweg R 1 verlängert, wobei ein Teil der Straße am Ortsausgang Quarmbeck zum Radweg umgestaltet wird.

Langwierige Vorarbeiten

In den letzten zwölf Monaten wurden die entscheidenden Vorarbeiten abgeschlossen: Das heißt die Munitionsrückstände am ehemaligen Truppenübungsplatz der Sowjetarmee entfernt und archäologische Grabungen durchgeführt. Schon allein dafür hat man eine Million Euro ausgegeben. Die restlichen vier Millionen Euro fließen nun in die Fertigstellung der Straße.

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