Tipp zum Immobilienkauf: Mit Forward-Darlehen niedriges Zinsniveau sichern

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Niedrige Zinsen auf Vorrat: Bauherren oder Immobilienkäufer, die zwar im Moment noch nicht bauen oder kaufen wollen, aber vom momentanen Niedrigzinsniveau profitieren möchten, können ein sogenanntes Forward-Darlehen in Erwägung ziehen. Damit lassen sich aktuelle Kreditkonditionen für die Zukunft sichern. Das heißt, klettern die Zinsen in naher Zukunft in die Höhe, bleibt ihr Darlehen davon unberührt und es gelten die Zinsen laut Vereinbarung im Forward-Darlehen: Das ist mittlerweile bis zu fünf Jahre im Voraus möglich – im Einzelfall sogar länger. Am häufigsten werden Forward-Darlehen bei Anschlussfinanzierungen genutzt.

Kosten des Forward-Darlehens

Diese Zinssicherheit des Forward-Darlehens erkauft man sich allerdings mit einem Zinsaufschlag: Für jeden Monat Wartezeit veranschlagen die Kreditgeber in der Regel einen Zinsaufschlag von 0,02 bis 0,04 Prozentpunkten pro Monat Vorlaufzeit. Häufig geben Banken allerdings eine Frist von einigen Monaten (mindestens sechs), in der sie den Kredit zinsfrei zur Verfügung stellen und keinen Forward-Zuschlag fordern. Hier sollte man Angebote vergleichen.

Entscheidend ist Prognose der Zinsentwicklung

Entscheidend bei Forward-Darlehen ist die Zinsentwicklung. Solch ein Darlehen rechnet sich nur, wenn tatsächlich mit steigenden Zinsen zu rechnen ist – leider gibt es dafür keine Garantien. Denn auch dann, wenn die Konditionen gleich bleiben, verliert ein Bauherr mit einem Forward-Darlehen wegen des Zinsaufschlages Geld, wenn der Zins sinkt, schreibt man sogar Verluste.

Wer keinen weiteren Zinsanstieg vermutet, sollte deshalb abwarten. Bis dahin können Sie die Konditionen vergleichen und sich Angebote erstellen lassen. Im Internet finden sich Vergleichslisten und Darlehen-Rechner.

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